Roter Felsen von Arbatax
Der Rote Felsen von Arbatax ist die bekannteste Sehenswürdigkeit des gleichnamigen Dorfes und eines der schönsten Naturdenkmäler auf Sardinien. Arbatax gehört zur Stadt Tortoli in der Provinz Ogliastra und beherbergt den Hafen von Tortoli. Der Rote Felsen von Arbatax ist sowohl von der Küste aus als auch auf dem Meer relativ gut zu sehen. Segler, die mit ihren Yachten oder Katamaranen in den Hafen von Arbatax einfahren, sollten ihren Blick nach rechts richten, um den Roten Felsen erkennen zu können. Der Rote Felsen von Arbatax liegt etwas im Verborgenen, sollte aber dennoch zu erkennen sein, da er sich aufgrund seiner Farbe recht deutlich von der Umgebung abhebt.
Genau genommen handelt es sich beim Roten Felsen von Arbatax um einen Komplex aus mehreren Felsformationen. Von der Ferne betrachtet, ähnelt der Roten Felsen von Arbatax mit etwas Phantasie der Silhouette einer Kathedrale. Dieser Vergleich ist auf Sardinien auf jeden Fall die am weitesten verbreitete Beschreibung dieser Naturschönheit.
Der Geologe spricht beim Roten Felsen von Arbatax von einer aus Porphyr bestehenden Felsformation, auch wenn die Bezeichnung Porphyr inzwischen als veraltet gilt. Stattdessen hat sich in der Fachwelt der Begriff Rhyolit eingebürgert. Porphyr ist ein vulkanisches Gestein, das durch große Kristalle in einem feinkörnigen Grundgestein charakterisiert wird. Die rötliche Farbe ist typisch für Porphyr und lässt diese Gesteinsart sehr gut von anderen Gesteinen unterscheiden.
Wo liegt der rote Felsen?
Die Rocce Rosse stehen unmittelbar an der Küste von Arbatax in der Nähe des Hafens. Ihre rote Farbe hebt sich deutlich vom Meer und den helleren Gesteinen der Umgebung ab. Der bekannteste Felsturm erinnert in seiner Silhouette an eine Kathedrale. Die Formation besteht aus vulkanischem Porphyrgestein und ist ein charakteristisches Landschaftsmotiv der Ogliastra.
Besuch praktisch planen
Der Felsen lässt sich vom Bereich am Hafen aus betrachten; Absperrungen und örtliche Hinweise sind unbedingt zu beachten. Für Fotos sind Licht, Wetter und Seegang wichtiger als eine bestimmte Tageszeit, wobei tiefes Morgen- oder Abendlicht die roten Töne oft stärker hervorhebt. Das Betreten ungesicherter Felsbereiche ist nicht ratsam. Der Besuch lässt sich mit Tortolì, einem Badestopp an der Ostküste oder einer Fahrt in Richtung Cala Gonone verbinden.
Weitere Naturziele der Ostküste
Wer die Landschaft Sardiniens intensiver erleben möchte, findet mit der Grotta del Bue Marino, der Grotta di Ispinigoli und dem Gennargentu weitere Ziele zwischen Küste und Gebirge. Einen breiteren Vergleich ermöglichen die Seiten zu den Küsten Sardiniens und den Sehenswürdigkeiten Sardiniens. Hinweise für Anreise, Mobilität und Reisezeit stehen unter Sardinien Infos.