Sardinien Regionen und Orte im Vergleich
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Die Städte auf Sardinien sind verglichen mit den Städten auf dem Festland tendenziell eher etwas kleiner. Die beiden größten Städte Sardiniens sind die Inselhauptstadt Cagliari, die es auf rund 450.000 Einwohner bringt und an der Südküste liegt, sowie Sassari, das im Norden Sardiniens liegt und etwa 130.000 Einwohner zählt. Sassari, das zugleich auch Hauptstadt der Provinz Sassari ist, verfügt trotz der im Vergleich zu Cagliari geringeren Größer über fast dieselbe politische und wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Insel. Darüber hinaus sind die weiteren Provinzhauptstädte als bedeutendste Städte auf Sardinien zu nennen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, tragen diese Hauptstädte denselben Namen wie die dazugehörige Provinz. Provinzen mit einem Doppelnamen weisen darauf hin, dass es zwei gleichberechtigte Hauptstädte gibt.
Die meisten Städte oder größeren Ortschaften auf Sardinien befinden sich in der Nähe der Küsten oder entlang von Flüssen. Damit stellen die sardischen Städte diesbezüglich keine allzu große Besonderheit dar, da die Menschen beim Errichten von Siedlungen schon immer die Nähe zum Wasser gesucht haben. Allerdings befinden sich die heutigen Städte auf Sardinien nicht unmittelbar an den Küsten, sondern wenige Kilometer im Landesinneren. Zu erklären ist dieser Umstand damit, dass die mittelalterlichen Siedlungen, die den heutigen Städten in der Regel vorausgingen, häufig zum Ziel von Piratenangriffen wurden. In der Folge zog man sich mit den Siedlungen immer weiter ins Landesinnere zurück. In den letzten Jahren wuchsen die Städte dann wieder verstärkt in Richtung Meer, um dort die touristisch geprägten Außenbezirke zu errichten.
Die Provinzhauptstädte auf Sardinien sind: Cagliari (Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Sardiniens), Tortoli (Provinz Ogliastra), Carbonia und Iglesias (Provinz Carbonia-Iglesias), Nuoro (Provinz Nuoro), Olbia und Tempio (Provinz Olbia-Tempio), Oristano (Provinz Oristano), Sassari (Provinz Sassari), Sanluri (Provinz Medio Campidano).
Passend dazu sind Sardinien-Infos, Urlaub auf Sardinien und die Übersicht Sardinien-Netz.
Welche Region passt zum Sardinien-Urlaub?
Für kurze Wege zwischen Stadt, Strand und Flughafen eignet sich der Süden rund um Cagliari. Südöstlich liegen mit Villasimius und der Costa Rei bekannte Badegebiete. Der Nordosten verbindet die Anreise über Olbia mit der Costa Smeralda, Porto Cervo und dem Ausgangspunkt Palau für Fahrten in Richtung La Maddalena.
Im Nordwesten bietet Alghero eine historische Altstadt, Strände und Ausflugsziele an der felsigen Küste. Die Westküste rund um Oristano und Bosa ist passend, wenn Küstenlandschaft, kleinere Orte und Ausflüge ins Inselinnere wichtiger sind als ein dichtes Ferienangebot. An der Ostküste verbinden Cala Gonone, Siniscola und Budoni Strände mit Bergen und Bootsausflügen.
Küste, Inland und Reisezeit zusammen denken
Die Wahl des Standorts hängt auch von der Jahreszeit und der geplanten Mobilität ab. Für einen reinen Badeurlaub sind kurze Wege zum Strand und eine passende Unterkunftslage entscheidend. Wer wandern, Dörfer besuchen oder archäologische Stätten sehen möchte, sollte Fahrzeiten und Straßen im bergigen Inland einplanen. Einen ersten Vergleich der Landschaften bietet der Beitrag über Sardiniens Küsten; passende Aktivitäten stehen unter Sardinien Urlaub nach Interessen.
Für Schutzgebiete, archäologische Orte und aktuelle Besucherinformationen lohnt zusätzlich der Blick auf die offiziellen Hinweise von Sardegna Turismo. Öffnungszeiten, Zufahrten und saisonale Regeln sollten vor dem Ausflug direkt bei der jeweiligen Stelle geprüft werden.