Isili entdecken: Prähistorie, Landschaft und aktive Tage

Isili verbindet eine ungewöhnlich dichte prähistorische Überlieferung mit einer Landschaft aus fruchtbaren Tälern und sanften, bewirtschafteten Hügeln. Dazu kommen der Lago San Sebastiano, Felsen am Rio Corrigas und eine stillgelegte Eisenbahnstrecke, die heute zum Spazierengehen und Mountainbiken genutzt werden kann. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt Kultur, Natur und verschiedene Formen aktiver Tage miteinander verbinden möchten, bietet Isili dafür mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Prähistorische Geschichte an konkreten Orten

Isili zählt zu den wichtigsten Zentren der prähistorischen anthropomorphen Statuenproduktion auf Sardinien. Im Gemeindegebiet wurden bisher 51 Menhir-Statuen aus der Glockenbecherkultur geborgen. Sie datieren in die Zeit von 2.100 bis 1.900 v. Chr. Noch früher setzen die dokumentierten Spuren an den sieben Domus de Janas von Isili an: Ihre Architektur weist auf einen spätneolithischen Horizont der Ozieri-Kultur zwischen 3.200 und 2.850 v. Chr. hin.

Ein weiterer markanter Bezugspunkt ist der Nuraghe Is Paras am unmittelbaren nördlichen Ortsrand von Isili. Er steht auf einer kleinen Mergelerhebung auf 505 m Höhe. Die dort dokumentierten Siedlungsphasen beginnen in der Spätbronzezeit (1.330–1.150 v. Chr.) und reichen über die Endbronzezeit bis in die frühe Eisenzeit von 1.150–900 v. Chr. Die zentrale Kammer des Nuraghen ist 12 Meter hoch. In der Nähe des Belvedere von Isili liegen außerdem die Domus de Janas Is Tanas ‘e Mrexani mit zwei nebeneinanderliegenden Bestattungen, davon einer einkammerigen und einer zweikammerigen.

Auch die Pfarrkirche San Saturnino ergänzt das historische Bild des Ortes. Sie wurde im 14. Jahrhundert errichtet und später im gotisch-aragonesischen Stil verändert. In ihrem Inneren befindet sich ein marmor­ner Hauptaltar aus dem Jahr 1780. Im rekonstruierten Handwerksatelier des Maraté-Museums können auf Anfrage Vorführungen eines Kupferschmieds stattfinden. Damit reicht die kulturelle Auswahl von archäologischen Zeugnissen bis zu einer anschaulichen Darstellung traditionellen Handwerks.

Landschaft zwischen Wald, Wasser und Felsen

Der Gemeindeverkehrspark Monte Simudis ist ein Waldgebiet, das von mehreren Wegen durchzogen wird. Eine andere Landschaftsform zeigt die Kirche San Sebastiano: Sie steht auf einem Kalksteinsporn, der nach dem Bau des künstlichen Staudamms Is Borrocus zu einer Insel wurde. Der Lago San Sebastiano eröffnet eine zusätzliche Auswahl an Aktivitäten. Dort sind Kanufahren, Kajakfahren, Segeln, Dragon Boat und Sportfischen möglich.

Für Kletternde bieten die als „Le falesie“ bezeichneten Felsen am Rio Corrigas mehr als 300 Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Am selben Fluss ist der heute sichtbare Kanal zu Fuß begehbar; in den Felsen sind komplexe Sedimentstrukturen zu erkennen. Wer lieber auf einer längeren ehemaligen Verkehrsroute unterwegs ist, kann die stillgelegte Eisenbahnstrecke von der Station Sarcidano in Richtung Villacidro zum Spazierengehen und Mountainbiken nutzen.

Isili als Ausgangspunkt für unterschiedliche Aufenthaltstypen

Die Straße SS.128 verläuft durch Isili und bietet damit eine klare Orientierung bei der Wahl des Aufenthaltsortes, ohne dass sich daraus konkrete Fahrzeiten oder Entfernungen zu einzelnen Zielen ableiten lassen. Bei der Suche nach einer Unterkunft in Isili können Sie deshalb danach unterscheiden, ob für Sie vor allem die prähistorischen Stätten, Wald- und Wasserlandschaften, Kletterrouten oder die Strecke für Spaziergänge und Mountainbiken im Mittelpunkt stehen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cagliari.

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