Mandas entdecken
Mandas verbindet Eisenbahngeschichte mit archäologischen, sakralen und ethnografischen Themen. Für Sie bedeutet das: Ein Aufenthalt lässt sich zwischen einer Fahrt mit dem Trenino Verde, Museen zur sardischen Geschichte und Spuren mehrerer Epochen gestalten, ohne dass Mandas auf ein einziges Erlebnis reduziert werden muss.
Mit dem Trenino Verde durch die Geschichte der Mobilität
Der Trenino Verde fährt vom Bahnhof Mandas am Largo Lawrence ab. Der Bahnhof gehört zu den größten Stationen der Trenino-Verde-Linie und gibt dem Ort damit eine besondere Verbindung zur sardischen Eisenbahngeschichte. Eine andere Perspektive auf Mobilität bietet das MAMES: Das Museum präsentiert einen Rundgang über die Ankunft des Automobils auf Sardinien und die Entwicklung der Mobilität im 20. Jahrhundert. Das MAMES ist außerdem ein Museum für Oldtimer und wird als erstes Museum dieser Art auf Sardinien bezeichnet.
Archäologie von der nuragischen Protgeschichte bis zur Spätantike
Im MAHMU werden mehr als 200 archäologische Funde aus dem Gebiet von Mandas gezeigt, die dort geborgen und restauriert wurden. Die Ausstellung vermittelt den Alltag über einen Zeitraum von mehr als 3.000 Jahren – von der nuragischen Protgeschichte bis zur Spätantike. Außerhalb des Museums verweist das Gebiet von Mandas auf mehr als 48 nuragische Ruinen und zeitgleiche Siedlungen. Der Komplex Su Angiu ergänzt dieses Bild als archäologischer Komplex aus nuragischer, punischer und römischer Zeit.
Auch die Baugeschichte führt durch mehrere Epochen. Zum Museumskomplex Is Lollas de is Aiaius gehört ein mittelalterliches Ensemble aus dem 12. Jahrhundert. Es entstand über dem römischen Straßenpflaster der Straße von Karalis in die Barbagie und ist dem heiligen Antonius dem Großen gewidmet. Die Kirche Sant'Antonio Abate wurde über bestehenden römischen Bauwerken errichtet. Im ethnografischen Museum Is Lollas de is Aiaius können Sie einfache Wohnhäuser besichtigen, die seit dem 18. Jahrhundert von den Familien Marongiu und Landis bewohnt wurden.
Kirchen, Archive und sakrale Kunst
Die Pfarrkirche San Giacomo Apostolo Maggiore wurde zwischen 1585 und 1605 im gotisch-katalanischen Stil erbaut. Das Museum für sakrale Kunst Peregrinatio Fidei befindet sich in einem architektonischen Komplex des 17. Jahrhunderts, der um das Kloster der Franziskaner-Minoriten der Observanten entstand. Ein weiterer historischer Ort ist das ehemalige Kloster mit der Kirche San Francesco: Seit 2008 beherbergen die Gebäude die Gemeindebibliothek Emilio Pisano, das historische Archiv von Mandas und die Mediathek TitoluS zum sardischen Feudalismus.
Ein Ort mit vielen unterschiedlichen Blickwinkeln
Zwischen den kulturellen Stationen setzt der Park Acquabona einen eigenen Akzent. Zu ihm gehört eine Quelle aus dem Mittelalter. So reicht das Spektrum in Mandas von archäologischen Komplexen und jahrhundertealten Wohnhäusern bis zur sakralen Kunst, vom historischen Archiv bis zur Entwicklung moderner Mobilität. Wenn Sie eine Unterkunft für eine Reise mit unterschiedlichen Interessen auswählen, bietet Mandas damit vor allem einen klaren thematischen Schwerpunkt: Geschichte und Kultur stehen im Mittelpunkt.
Weitere Orte für Ihre Recherche sind San Priamo, Monastir, Selargius, Villasalto, Nuragus, Capoterra, Pula und Sadali.
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