Austis zwischen Granitlandschaft, Wegen und Kultur

Austis ist ein Ziel für Reisende, die Natur, ungewöhnliche Felsformationen und kulturelle Entdeckungen miteinander verbinden möchten. Das Gebiet bietet Wege durch Wald- und Granitlandschaften, Zeugnisse der nuragischen Vergangenheit, Kirchen mit Kunstwerken sowie lokale Erlebnisse rund um Honig, Landwirtschaft und Karneval. Bei der Suche nach einem Hotel in Austis können Sie daher überlegen, ob Sie den Schwerpunkt auf Bewegung in der Natur, auf Kultur oder auf besondere Traditionen legen möchten.

Granit, Wald und eindrucksvolle Felsen

Das Gebiet von Austis ist überwiegend von Granit geprägt. Kastanien-, Steineichen- und jahrhundertealte Eichenwälder wechseln sich mit ausgedehnten Korkeichenbeständen und mediterraner Macchia ab. Diese Landschaft wird durch einzelne Felsformationen besonders anschaulich. Sa Conca de Oppiane ist ein im Inneren ausgehöhlter Felsen, von dem aus Sie die Landschaft betrachten können.

Im Waldgebiet von Ghea liegt Su Nou Orruendeche. Die Formation besteht aus zwei übereinanderliegenden Granitblöcken. Durch einen Durchgang an ihrem Fuß können Sie sie betreten; dieser führt zu einer natürlichen Kammer. Sa Conca de Su Cannizzu ist ein felsenförmiger, einem Adler ähnlicher Fels in der Umgebung von Austis.

Wege für Wanderungen und Mountainbike-Touren

Die Liste der Wege von Austis umfasst verschiedene Möglichkeiten, die Landschaft aktiv zu erkunden. Dazu gehört die MTB-Runde Austis–Pasa Procu–Sa Perdarba–Sa Pranedda–Borta Melone–Austis. Außerdem ist die MTB-Strecke Sa Crabarissa–Austis in einfacher Richtung aufgeführt. Für eine Wanderung nennt die Wegeliste den Weg Borta Melone, Weg 511c.

Auch die Orientierung zu einzelnen Naturpunkten ist beschrieben: Vom Ortszentrum von Austis führt der Weg über die Via Lazio und eine Beschilderung zu einem kleinen Platz in der Natur. Dort können Sie das Auto parken und den Fußweg bergab bis zum Felsen beginnen. Sa Crabarissa ist über einen etwa 1 Kilometer langen Spaziergang erreichbar.

Kirchen, Nuraghen und Murales

Zur kulturellen Seite von Austis gehört die ländliche Kirche Sant’Antonio da Padova, die 1669 auf der Hochebene Sa Sedda de Basiloccu erbaut wurde. Die Kirche Maria Vergine Assunta beherbergt ein Holzkruzifix und weitere Kunstwerke. Im Gebiet von Austis bewahren mehrere Nuraghen Spuren seiner nuragischen Vergangenheit.

Auch im Ortsbild gibt es etwas zu entdecken: Die Straßen von Austis sind mit Murales von Danilo Carta, Ferdinando Medda, Angelo Lai und weiteren Künstlern aus ganz Sardinien geschmückt. Die Wandbilder ergänzen die Kirchen und archäologischen Zeugnisse um eine sichtbar künstlerische Seite des Ortes.

Lokale Erlebnisse und die Sos Colonganos

Sos Colonganos sind die Masken des Karnevals von Austis. Jedes Jahr während der Karnevalstage versammeln sie sich vor einem dafür entzündeten Freudenfeuer, schlagen mit ihren Stöcken auf den Boden und springen auf der Stelle. Dabei entsteht ein archaischer und düsterer Klang. Die Masken zeichnen sich unter anderem durch die Verwendung von Tierknochen und Erdbeerbaum aus.

Weitere Einblicke in die lokale Lebenswelt bieten ein Honigerlebnis in Austis, das mit der Verkostung verschiedener Honigsorten endet, und ein Erlebnis auf einem Lehrbauernhof. Dieses umfasst einen Tag auf dem Land zwischen Nutztieren. So stehen neben Wegen und Felsen auch Geschmack, Landwirtschaft und überlieferte Bräuche als eigenständige Themen zur Auswahl.

Wenn Sie Ihre Reiseplanung über Austis hinaus erweitern möchten, können Sie auch Sorgono, La Caletta, Bolotana, Bitti, Ollolai, Lodine, Sarule und Silanus erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nuoro.

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