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Bortigali: Monte Santu Padre, Nuraghe Orolo und Kulturerbe

Unterkünfte in Bortigali

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bortigali verbindet eindrucksvolle Berglandschaft mit archäologischen Zeugnissen, historischer Baukultur und einer ungewöhnlichen Rundfunkgeschichte. Wenn Sie eine Unterkunft in Bortigali recherchieren, können Sie den Ort deshalb nach unterschiedlichen Interessen entdecken: nach Landschaft und Wegen, nach Nuraghen und prähistorischen Stätten oder nach dem historischen Ortskern mit seinen besonderen Spuren der Vergangenheit.

Monte Santu Padre und der Sentiero Natura

Das markanteste Landschaftsthema ist der Monte Santu Padre. Der Vulkanberg ist 1.025 Meter hoch, liegt im Gemeindegebiet von Bortigali in der Provinz Nuoro und besitzt einen flachen Gipfel sowie steil terrassierte Hänge. Das Gebiet um den Berg liegt im Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Catena del Marghine e del Goceano (ITB011102), das zum Natura-2000-Netz gehört.

Eine konkrete Möglichkeit, diese Landschaft mit archäologischen Spuren zu verbinden, ist der Sentiero Natura. Der Fußweg beginnt in Bortigali, führt über den Aufstieg zum Monte Santu Padre und umfasst den Nuraghe Orolo als Station. Der Nuraghe Orolo steht auf 785 Metern Höhe auf einem Felsvorsprung am Fuß des Monte Cuguruttu. Von dort überblickt er das Tirso-Tal sowie das gesamte Marghine.

Für die Anfahrt zum Nuraghe Orolo ist eine genaue Straßenfolge angegeben: Mit dem Auto erreichen Sie ihn über die Staatsstraße SS131, die Ausfahrt am Kilometer 149,5 zur Abzweigung in Richtung der Fraktion Mulargia und anschließend über die Provinzstraße 62. Damit lässt sich die Recherche zu einem Aufenthalt in Bortigali auch nach dem gewünschten Verhältnis von Berglandschaft, Fußweg und archäologischem Besuch ausrichten.

Archäologische Zeugnisse bei Carrarzu Iddia

Die Gigantengrabstätte im archäologischen Komplex Carrarzu Iddia in Bortigali besteht aus Trachytblöcken.

Wenige Dutzend Meter nördlich des Komplexes befindet sich außerdem ein Dolmen mit einer rechteckigen Grabkammer.

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Ortskern, Kunst und ungewöhnliche Geschichte

Auch der historische Ortskern von Bortigali besitzt ein klar erkennbares Gesicht. Er besteht aus engen gepflasterten Straßen und Häusern mit katalanisch-aragonesischen Portalen und Architraven; insgesamt werden 80 solcher Portale und Architrave genannt. In der Chiesa di Santa Maria degli Angeli werden vier Tafeln eines zerstückelten Retabels aus dem 16. Jahrhundert bewahrt, das dem Maestro di Ozieri zugeschrieben wird.

Eine weitere Besonderheit ist die Wassermühle: Bortigali gehört zu den wenigen Orten Italiens mit einer noch aktiven Wassermühle. Zur Kulturgeschichte des Ortes zählt außerdem Radio Sardegna. Der Sender begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den 1940er-Jahren aus Bortigali zu senden und galt als Italiens erster freier Rundfunksender. Die unterirdischen Räume beherbergten Radio Sardegna, das 1945 in einer weltweiten Premiere das Ende des Krieges ankündigte.

Ein besonderer Ort in der Umgebung

In der Umgebung von Bolotana liegt in der Landschaft ein Weiler mit etwa 50 Muristenes rund um die Kirche Santa Maria de Sauccu. Die Kirche wird von den Einwohnern Bortigalis verehrt. Dieser Ort ergänzt die Auswahl an kulturgeschichtlichen Eindrücken rund um Bortigali um eine eigene Siedlungs- und Wallfahrtstradition.

Für Ihre weitere Ortsauswahl finden Sie außerdem Lodè, Ovodda, Sos Alinos, Mamone, Orotelli, Oliena, San Giovanni und Silanus.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nuoro.

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