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Orani – Kunst, Kultur und besondere Entdeckungen

Unterkünfte in Orani

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Orani verbindet zeitgenössisch geprägte Kunst, historische Sakralbauten, regionale Weinkultur und eine markante Landschaft. Wenn Sie mit Ihrer Familie einen Ort suchen, an dem sich kulturelle Entdeckungen und eine beschriebene Exkursion in die Berglandschaft verbinden lassen, bietet Orani mehrere klar unterschiedliche Besuchsanlässe. Das Museo Nivola steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie Kunstwerke im historischen Zentrum, Kirchen mit besonderen Details und die seit 1917 genutzten Talkminen Sa Matta und San Francesco.

Kunst, die sich gemeinsam entdecken lässt

Das Museo Nivola veranstaltet Workshops für Kinder und Familien. Dadurch erhält der Museumsbesuch einen ausdrücklich auf gemeinsames Erleben ausgerichteten Schwerpunkt. Im Café des Museo Nivola bietet das Museum außerdem in Zusammenarbeit mit dem Verein Strada del Vino Cannonau Verkostungen ausgewählter Weine aus der Region an. Kunst und regionale Weinkultur begegnen Ihnen hier somit an einem gemeinsamen Ort, ohne dass die beiden Erlebnisse dasselbe Thema verfolgen.

Auch außerhalb des Museums lässt sich die Verbindung zu Costantino Nivola nachvollziehen. Die Kirche Nostra Signora d’Itria besitzt 1958 von Costantino Nivola geschaffene Graffiti und ist dessen einziges öffentliches Werk in Europa in der Graffito-Technik. Bei „Orani ’58“ lässt sich anhand von 63 Großfotografien im historischen Zentrum die Rückkehr von Costantino Nivola nach Orani im Jahr 1958 nachvollziehen. Für Ihren Rundgang durch den Ort ergeben sich damit zwei unterschiedliche Zugänge: ein dauerhaft mit einer Kirche verbundenes Werk und eine fotografische Darstellung im historischen Zentrum.

Kirchen, Orgel und Bergbaugeschichte

Zu den weiteren kulturellen Anhaltspunkten gehört die ehemalige Kirche Sant’Andrea Apostolo (Torre Pisana). Sie wurde zwischen dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert im gotisch-aragonesischen Stil errichtet. In der Kirche San Giovanni Battista befindet sich außerdem eine monumentale Pfeifenorgel, die 1732 von Handwerkern aus Kampanien gefertigt wurde. Die beiden Sakralbauten stehen damit für unterschiedliche historische Details: hier die Bauzeit und der gotisch-aragonesische Stil, dort ein Instrument mit genauer Datierung und handwerklicher Herkunft.

Eine andere Seite Oranis zeigen die Minen Sa Matta und San Francesco. In ihnen wird seit 1917 Talk abgebaut. Dieser fortdauernde Abbau gehört zu den konkreten wirtschafts- und landschaftsbezogenen Themen, die Sie neben Kunst und Kirchen in die Erkundung des Ortes einbeziehen können.

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Monte Gonare und ein Besuch mit Termin

Eine Exkursion zum Monte Gonare führt durch Steineichen, Flaumeichen und Kalkfelsen. Stellenweise verläuft der Weg auf einem in den Fels gehauenen Abschnitt zum Gipfel.

Die Delitala-Sammlung kann zu den angegebenen Zeiten kostenlos und ausschließlich nach Terminvereinbarung besucht werden. Termine können Sie unter +39 366 4625022 oder +39 348 6094727 bei der Gemeinde Orani vereinbaren. Dieser Besuch folgt daher einem anderen Format als die frei eingebetteten Eindrücke im historischen Zentrum: Für die Sammlung ist die vorherige Terminvereinbarung ausdrücklich erforderlich.

Wenn Sie neben Orani weitere Ortsideen prüfen möchten, können Sie auch Cala Liberotto, Santa Lucia, Cala Gonone, Mamone, Concas, Orgosolo, Silanus und Belvi erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nuoro.

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