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Buddusò zwischen Granit, Archäologie und Kunst

Unterkünfte in Buddusò

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Buddusò lässt sich über seine Granitlandschaft und ihre Formen entdecken: Erosionshöhlen im Fels, Kunstwerke aus Granit und ein mehrstöckiges Gebäude aus Granitquadern setzen unterschiedliche Akzente. Archäologische Anlagen und eine Barockkirche ergänzen diese Perspektiven auf Landschaft, Baukunst und Kultur. Wer einen Aufenthalt hier plant, kann sich daran orientieren, welche dieser Themen den eigenen Sardinienurlaub besonders prägen sollen.

Kurzfakten

  • Granitreliefs rund um Buddusò zeigen durch Erosion entstandene Hohlräume.
  • Diese Formen heißen Tafoni oder auf Sardisch Concheddas.
  • Nuraghe Loelle ist ein Mischtyp mit zentralem Turm und dreilappiger Bastion.
  • Die Nekropole von Ludurru liegt etwa 200 m vom nordöstlichen Ortsrand entfernt.
  • Granitwerke des Museo d'Arte Contemporanea sind im Außenpark und an mehreren Orten in der Altstadt ausgestellt.

Granitlandschaft und besondere Formen

Rund um Buddusò prägen Granitreliefs, Steinbrüche, Weideflächen, Korkeichenwälder und dichte mediterrane Macchia die Landschaft. Eine besonders anschauliche Eigenheit des Gesteins sind die Hohlräume, die durch Erosion entstanden sind. Tafoni und Concheddas bezeichnen dabei dieselben Formen: Tafoni ist der gebräuchliche Fachbegriff, Concheddas die sardische Bezeichnung. Die Namen lenken den Blick auf die geformte Oberfläche des Granits und bieten einen konkreten Einstieg in die Landschaft. Im weiteren Bild stehen die Felsreliefs neben genutzten Flächen und Vegetation; gerade diese unterschiedlichen Elemente machen die Umgebung abwechslungsreicher als ein reiner Blick auf das Gestein.

Archäologische Formen und Geschichte

Nuraghe Loelle ist als Mischtyp interessant, weil seine Architektur Merkmale von Korridor-Nuraghen und Tholos-Nuraghen verbindet. Die Anlage besteht aus einem zentralen Turm mit einer dreilappigen Bastion. So wird die Einordnung als Mischtyp durch eine klar benennbare Bauform verständlich: Zwei architektonische Merkmalsgruppen kommen in derselben Anlage zusammen. Um den Nuraghen erstreckt sich eine große Siedlung mit Rundhütten; in der Nähe liegen außerdem zwei Gigantengräber. Der Blick richtet sich damit nicht nur auf den Turm, sondern auch auf die weiteren archäologischen Zeugnisse in seiner Umgebung.

Eine andere Orientierung bietet die Nekropole von Ludurru. Sie liegt ungefähr 200 m vom nordöstlichen Ortsrand Buddusòs entfernt. Diese ungefähre Angabe hilft, ihre Lage zum Ort einzuordnen; vor einem Besuch sollten Sie die örtlichen Zugangsbedingungen prüfen.

Granit in Kunst und Architektur

Granit begegnet Ihnen in Buddusò nicht allein als Landschaftsform. Werke aus diesem Gestein werden im Außenpark des Museo d'Arte Contemporanea sowie an mehreren Stellen in der Altstadt ausgestellt. Die Verteilung auf den Museumspark und verschiedene Orte im historischen Ortsbild schafft zwei unterschiedliche Zusammenhänge für dieselbe Kunst: einmal im Außenbereich des Museums, einmal zwischen den Gebäuden der Altstadt.

Auch Su Palattu macht Granit als Baumaterial sichtbar. Das mehrstöckige Gebäude besteht aus sichtbaren oder grob behauenen Granitquadern; seine Bauweise setzt einen eigenen architektonischen Akzent. Bei der Kirche San Quirico kommt eine weitere Formensprache hinzu: Sie ist eine Barockkirche. Zusammen ergeben diese Beispiele unterschiedliche Zugänge zur Kultur des Ortes – über ausgestellte Werke, die Beschaffenheit eines Gebäudes und die Einordnung einer Kirche. Wer in Buddusò vor allem Architektur und Kunst entdecken möchte, findet damit konkrete Themen, die sich von der Landschaft und den archäologischen Anlagen unterscheiden.

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Häufige Fragen

Was sind Tafoni oder Concheddas?

Das sind durch Erosion entstandene Hohlräume in den Granitreliefs rund um Buddusò. Tafoni ist der Fachbegriff, Concheddas die sardische Bezeichnung.

Was kennzeichnet Nuraghe Loelle?

Der Nuraghe verbindet Merkmale von Korridor- und Tholos-Nuraghen. Er besteht aus einem zentralen Turm und einer dreilappigen Bastion; rundherum erstreckt sich eine Siedlung mit Rundhütten, in der Nähe liegen zwei Gigantengräber.

Wie liegt die Nekropole von Ludurru zum Ort?

Sie befindet sich etwa 200 m vom nordöstlichen Ortsrand Buddusòs entfernt. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Zugangsbedingungen.

Wo werden Granitwerke des Museums ausgestellt?

Werke des Museo d'Arte Contemporanea sind im Außenpark des Museums und an mehreren Stellen in der Altstadt von Buddusò zu sehen.

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