Portobello Di Gallura entdecken
Portobello Di Gallura verbindet eine markante Küstenlandschaft mit archäologischen Zeugnissen und historischen Bauwerken. Die Spiaggia di Portobello liegt zwischen mediterraner Macchia, Granitklippen und dem Dorf Portobello di Gallura.
Küste, Strände und Wege
Mehrere Küstenziele setzen unterschiedliche Akzente. Die Baja dell’Amore ist ein Strand im Portobello-Gebiet, an dem Tamarisken Schatten spenden. An der Baja dell’Uomo können auch kleine Boote anlegen. Die Spiaggia Rosa fällt durch die charakteristische Farbe ihres Granitsandes auf, während die Spiaggia Lu Culumbu zu den bekanntesten Stränden des Portobello-Gebiets gehört.
Für längere Unternehmungen führt der Küstenweg Green Way von der Spiaggia di Portobello aus über 32 km zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd entlang der gesamten Küste der Gemeinde. Im übergeordneten Raum Aglientu gibt es außerdem mehrere Wege für Spaziergänge, längere Wanderungen im Frühling und Herbst sowie Ausritte. Wer den Aufenthalt nach der gewünschten Aktivität ausrichten möchte, findet damit sowohl eine klar benannte lange Küstenstrecke als auch weitere Möglichkeiten für kürzere und saisonal unterschiedliche Unternehmungen.
Zur unmittelbaren Orientierung an der Spiaggia di Portobello gehören Toiletten in unmittelbarer Nähe. Im nahe gelegenen Dorf Portobello gibt es Restaurants und Bars.
Kirche, Nuraghen und Küstenbefestigung
Im näheren Umfeld von Portobello di Gallura liegt die Chiesa San Silverio an der Küste nahe den Felsen von Punta Li Francesi und zwei Buchten. Die Kirche wurde 1938 von den Bewohnern der Gegend und Fischern aus Ponza gewollt und errichtet. Ihr Standort verbindet damit ein religiöses Bauwerk mit einem klar benannten Küstenabschnitt.
Auch die Nuraghen geben dem Umfeld eine historische Tiefe. Der Nuraghe Tuttusoni stammt aus der Bronzezeit und wird auf den Zeitraum von 1800 bis 600 v. Chr. datiert. Seine zentrale Tholos, also eine falsche Kuppel, ist das dokumentierte architektonische Merkmal der Anlage. Für die Anfahrt ist der Nuraghe Tuttusoni über die Strada Provinciale Nr. 90 Castelsardo–S. Teresa Gallura sowie über eine asphaltierte Zufahrt und eine eindeutige Beschilderung erreichbar.
Der Nuraghe Finucchjiaglia stammt ebenfalls aus der Bronzezeit und wird auf den Zeitraum von 1800 bis 600 v. Chr. Er liegt auf einem Hügel und bietet einen Blick über die Umgebung bis zum Meer. So stehen bei den beiden Nuraghen unterschiedliche Details im Vordergrund: Beim Tuttusoni ist es die zentrale Tholos und die beschriebene Zufahrt, beim Finucchjiaglia die Lage auf dem Hügel mit Blick bis zum Meer.
Die Torre Spagnola war Teil des historischen Küstenverteidigungs-, Beobachtungs- und Kommunikationssystems Sardiniens, das vom frühen Mittelalter bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bestand. Außerdem wurde sie 1605 zur Bewachung der Thunfischfanganlage errichtet. Die beiden Angaben ordnen den Turm sowohl in ein übergreifendes historisches System als auch in seine konkrete Entstehungsgeschichte ein.
Weitere Erlebnisse im Raum Aglientu
In der Gemeinde Aglientu organisieren Tauchzentren sowohl Freizeittauchgänge als auch technische Tauchgänge.
Weitere Ziele zur Orientierung finden Sie unter Oschiri, Cannigione, Valle Dell'Erica, Tanca Manna, Vaccileddi, Vignola Mare, Trudda und Barrabisa.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Olbia-Tempio.
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