Pittulongu zwischen Stränden und Küstenwegen
Strände, Küstenwege und frühe sardische Geschichte
Pittulongu liegt an der Küste von Olbia im Nordosten Sardiniens zwischen der Costa Smeralda und dem Meeresschutzgebiet Tavolara. Der Ort verbindet mehrere Strände mit deutlich unterschiedlichen Landschaftsbildern, einer Route entlang der Küste und einem archäologischen Ziel. Wenn Sie eine Unterkunft für eine Reise mit abwechslungsreichen Tagen suchen, finden Sie hier sowohl Wasser und Sand als auch Spazierwege und Kultur.
La Playa di Pittulongu, auch Puntale Lungo genannt, ist ein ausgedehnter sichelförmiger Strand aus sehr feinem, weißem Sand. Nahe am Ufer liegen Abschnitte mit kleinen Muscheln. Sie erreichen La Playa über die SP 82; sechs Kilometer vor Olbia biegen Sie in Richtung Pittulongu ab. Eine kleine Felsspitze trennt den Strand Lo Squalo von La Playa und kann zu Fuß begangen werden.
Unterschiedliche Strände für Familien und aktive Tage
Der Strand Pellicano ist etwa 200 Meter lang. Sein heller, feiner Sand wird von kleinen Felsen ergänzt, die aus dem Wasser ragen. Der Meeresboden ist flach und fällt sanft ab, weshalb dieser Strand besonders für Kinder geeignet ist. Vom Ufer aus bietet sich ein Blick auf den Golf von Olbia und die Insel Tavolara.
Mare e Rocce zeigt einen anderen Charakter. Dort reicht der weiche, helle Sand von Weiß bis zu sehr hellem Grau. Der flache, sandige Meeresboden ist von zahlreichen Felsen geprägt und eignet sich dadurch auch zum Tauchen und Schnorcheln. Vom Strand aus sind die Küste von Olbia und die Insel Tavolara zu sehen.
Auch Bados bringt eigene Merkmale in die Auswahl ein: klares, durchsichtiges Wasser mit verschiedenen Blauschattierungen und heller, feiner Sand, der ins Graue tendiert. Der Strand Bados ist außerdem für Rollstuhlnutzer zugänglich. Damit lassen sich bei der Wahl Ihrer Unterkunft unterschiedliche Strandvorlieben berücksichtigen, ohne Pittulongu als Ausgangspunkt zu wechseln.
Die Route Sa Testa als Küstenerlebnis
Die Route Sa Testa beginnt am Parkplatz des Strands von Pittulongu und verläuft entlang der Küste. Ihr Ausgangspunkt wird von der ASPO-Buslinie 4 zwischen Olbia und Bados bedient; die Haltestelle heißt Pittulongu. Auf dem Weg führt die Route zum Strand S’Imbrestia, der aus kleinen grauen Kieseln besteht und von mediterraner Macchia umgeben ist. Ein weiteres Ziel ist Sa Dogana Ezza, dessen Landseite von einem kleinen Feuchtgebiet begrenzt wird. Die Route verbindet damit verschiedene Uferformen, ohne dass Sie sich auf einen einzigen Strandtyp festlegen müssen.
Pozzo Sacro di Sa Testa: ein Ort mit langer Geschichte
Der Pozzo Sacro di Sa Testa ist ein Heilbrunnentempel, der auf die Zeit zwischen dem Ende der Bronzezeit und der frühen Eisenzeit datiert wird. Bei seiner Ausgrabung im Jahr 1938 wurden zahlreiche Funde aus der nuragischen, punischen und römischen Epoche entdeckt, darunter Keramik, Metallgegenstände und Räuchergefäße. Informationstafeln erklären den Ort; außerdem gibt es Parkplätze für Autos und Reisebusse.
Das nicht verwaltete Gelände des Pozzo Sacro di Sa Testa ist ohne zeitliche Beschränkung frei zugänglich. Für Ihre Tagesplanung bietet Pittulongu damit eine klare Verbindung aus Küste, einer Route mit mehreren Landschaftseindrücken und einem archäologischen Ziel. Wenn Sie weitere sardische Ziele für Ihre Recherche vergleichen möchten, finden Sie außerdem Ottiolu, Portisco, Baja Sardinia, Suaredda-traversa, Budoni, San Pasquale, Pantogia und Conca Verde.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Olbia-Tempio.
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