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Abbasanta: Nuraghen, Kirchen und Landschaft

Unterkünfte in Abbasanta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Abbasanta spricht besonders Reisende an, die sardische Geschichte nicht nur über Jahreszahlen, sondern über Bauformen, Alltag und Landschaft kennenlernen möchten. Der Nuraghe Losa ist ein komplexes, dreilappiges Nuraghenbauwerk aus Basalt mit Kammern mit ogivalen Gewölben. Der eintürmige Nuraghe Zuras gehört in die Zeit zwischen dem 14. und 12. Jahrhundert v. Chr. und ist für die präzise Verarbeitung sorgfältig behauener Basaltblöcke bekannt. Beide Monumente stehen für unterschiedliche architektonische Formen der Nuraghenkultur.

Archäologische Zeugnisse und besondere Bauformen

Auch der Nuraghe Aiga ist ein mehrlappiges Monument mit drei seitlichen Türmen und einem zentralen Mastio. Rundherum liegen die Reste eines großen Dorfes. Zu den archäologischen Stätten im Gebiet von Abbasanta gehören außerdem das bronzezeitliche Brunnenheiligtum von Calegastea und das bronzezeitliche Gigantengrab von Sos Ozzastros. So reicht das Spektrum von monumentalen Türmen über unterirdisch geprägte Kultstätten bis zu einer Grabarchitektur der Bronzezeit.

Dorfzentrum, Kirchen und Einblicke in den Alltag

Im historischen Zentrum prägen traditionelle Häuser aus dunklem Vulkangestein beziehungsweise Basalt das Ortsbild. Die Pfarrkirche Santa Caterina d’Alessandria im Ortszentrum geht auf einen im 16. Jahrhundert errichteten Bau im gotisch-katalanischen Stil zurück, der über den Resten eines Nuraghen entstand. Ebenfalls in Abbasanta befindet sich Sant’Amada, auch Dorotea genannt, eine im 16. Jahrhundert im gotisch-aragonesischen Stil errichtete Kirche. Santa Maria delle Grazie ist eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Die beiden Kirchen aus dem 16. Jahrhundert stehen für unterschiedliche gotische Stilrichtungen: Santa Caterina ist gotisch-katalanisch, Sant’Amada gotisch-aragonesisch.

Das META-Museum ergänzt diese steinernen Zeugnisse um den bäuerlichen und agro-pastoralen Alltag. Gezeigt wird, wie dieser Lebensbereich vom 19. Jahrhundert bis in die frühen 1950er-Jahre geprägt war. Wer sich für den Wandel zwischen älteren Traditionen und jüngerer Dorfgeschichte interessiert, erhält dadurch einen eigenen Zugang zu Abbasanta.

Natur, Quelle und Aktivitäten im Jahresverlauf

Für ruhigere Entdeckungen bietet der etwa vier Hektar große Parco di S. Agostino Möglichkeiten für Spaziergänge im Frühling und Sommer sowie Ausflüge in die Natur. Der Park liegt zwischen Korkeichen und Flaumeichen und setzt damit einen grünen Kontrast zu den Basaltbauten und archäologischen Monumenten. Bei der Quelle Bonorchis gibt es unter Eichen einen kleinen Picknickbereich. Über die Straße nach Santu Lussurgiu ist die Quelle nach 9 km ab Abbasanta und über die Abzweigung bei Tanca Regia mit dem Auto erreichbar.

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Auf dem Gelände von Tanca Regia sind für 2026 Reit- und Zuchtaktivitäten in den Disziplinen Endurance, Dressur, Vielseitigkeitsreiten und Springreiten vorgesehen. Damit gehören neben Geschichte und Natur auch unterschiedliche Formen des Pferdesports zum dokumentierten Charakter des Ortes.

Lokaler Geschmack

Mit Abbasanta verbunden ist außerdem Casizolu, ein typischer Kuhmilchkäse und Slow-Food-Presidio.

Wenn Sie neben Abbasanta weitere Ziele aus derselben Auswahl betrachten möchten, können Sie auch San Salvatore, Bosa Marina, San Giovanni Di Sinis, Cabras, Riola Sardo, Paulilatino, Masullas und Bosa ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oristano.

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