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Banari – Zwiebeltradition, Kunst und steinerne Geschichte

Unterkünfte in Banari

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Banari verbindet eine eigenständige kulinarische Tradition mit Kunst, Handwerk und einer Landschaft, in der historische Spuren und Natur eng nebeneinanderstehen. Ein besonderer Ausgangspunkt für die Entdeckung des Ortes ist die Cipolla Dorata di Banari: Die lokale Zwiebelsorte wird seit Generationen auf den Feldern des Meilogu angebaut. Ihre großen, flachen Zwiebeln haben einen süßen, milden Geschmack.

Geschmack und gelebte Tradition

Die Sagra della Cipolla Dorata di Banari begann 2003, um die lokale agroalimentare Tradition zu bewahren und den Anbau sowie die Vermarktung der Zwiebel zu fördern. Jedes Jahr verbindet das Fest Wander- und Fahrradausflüge mit Aktivitäten für die ganze Familie. Im Dezember zeigt außerdem die Tradition Carrelas in festa typische Produkte, traditionelle Kleidung und alte Handwerksberufe. Handwerk gehört dabei nicht nur zur Festkultur. In Banari können Sie Werkstätten von Schmieden, Lederhandwerkern und Keramikern kennenlernen. Eine historisch belegte Tradition ist auch die Herstellung von Terrakotta-Utensilien, die in verschiedenen Teilen Sardiniens verkauft wurden. Einen künstlerischen Schwerpunkt bildet die Fondazione Logudoro Meilogu. Ihre Sammlung umfasst Terrakotta- und Bronzewerke von Bildhauern, die Ausstellung zeigt mehr als hundert Werke.

Kunst und Geschichte zwischen Stein und Palästen

Das Museo d'Arte Contemporanea FLM ist in einem Adelspalast aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. Für das Museum können Besichtigungen und Führungen gebucht werden. So treffen zeitgenössische Kunst und ein historischer Bau unmittelbar aufeinander, ohne dass die beiden Aspekte zu einer einzigen Epoche verschmelzen. Auch außerhalb des Museums erzählen die Bauwerke von unterschiedlichen Zeiten. Das Oratorio di Santa Croce wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert erbaut und besitzt eine Fassade aus rotem Stein. Der Palazzo Comunale entstand in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts; der charakteristische lokale Stein wurde zur Verschönerung von Häusern und Palästen verwendet. Im Gebiet von Banari gibt es etwa zehn Nuraghen, darunter Exemplare aus rotem und weißem Stein. Die Domus de Janas di Ziu Juanne ist eine einfache einkammerige Grabstätte unter einem Tuffsteinkamm. Sie ist zu Fuß oder mit einem Fahrzeug über asphaltierte und unbefestigte Straßen erreichbar. Auch die Pinnettas von Banari können zu Fuß oder mit einem Fahrzeug über asphaltierte und unbefestigte Straßen erreicht werden.

Landschaft und Ausflüge in der Umgebung

Die Anhöhen von Corona Alta sind durch Trachytformationen geprägt. Zu den Naturattraktionen von Banari gehört außerdem die Oase Badde Manna. Damit ergänzt die Landschaft die kulturellen Entdeckungen um einen eigenen Schwerpunkt, ohne dass dafür ein einzelnes Thema den Ort vollständig bestimmen muss. In der näheren Umgebung findet das Fest Santa Maria um den 8. September herum statt. Es dauert zwei Tage und umfasst Prozessionen sowie Feiern auf dem Kirchplatz. Ebenfalls in der näheren Umgebung befindet sich Santa Maria di Cea, eine romanische Anlage aus behauenen Kalksteinquadern mit einem Glockengiebel. Wenn Sie weitere Orte derselben übergeordneten Auswahl vergleichen möchten, können Sie auch Codrongianos, Bottidda, Muros, Chiaramonti, Tergu, Uri, Ossi und Olmedo einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sassari.

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