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Ittiri: Nuraghen, Kirchen und lebendige Handwerkstradition

Unterkünfte in Ittiri

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ittiri verbindet eine eindrucksvolle archäologische Dichte mit einer Landschaft aus Hochebene, Seen und landwirtschaftlich geprägten Tälern. Für Sie bedeutet das: Kulturinteressen, Naturbeobachtungen und regionale Traditionen lassen sich bei der Auswahl Ihres Aufenthalts thematisch zusammenführen, ohne dass der Ort auf eine einzige Sehenswürdigkeit reduziert werden muss.

Nuraghen und Landschaft rund um Ittiri

Zum nuraghischen archäologischen Komplex im Gebiet von Ittiri gehören 63 Nuraghen, zehn Dörfer, zwei Gigantengräber und ein wahrscheinlicher heiliger Brunnen. Diese außergewöhnliche Konzentration macht die vorgeschichtliche Vergangenheit zu einem zentralen Thema des Ortes. Am Stadtrand befindet sich außerdem ein archäologischer Freilichtpark.

Ittiri liegt auf einer Hochebene in 450 Metern Höhe. Die Umgebung reicht von Gipfeln wie dem 620 Meter hohen Monte Torru bis zu den Seen Bidighinzu, Cuga und Temo. Olivenhaine und Weinberge prägen die Täler. Der Nuraghe auf dem Monte Torru ist zu Fuß über die nördlichen Hänge des Berges erreichbar. Damit steht neben dem Besuch kultureller Stätten auch eine konkrete Landschaftserfahrung im Mittelpunkt, bei der die Höhenlage und das Gelände eine wichtige Rolle spielen.

Vier Kilometer von Ittiri entfernt liegt das archäologische Gebiet von Sa Figu. Vom Heiligtum San Maurizio aus ist es durch einen Aufstieg zum Gipfel erreichbar. Der Komplex umfasst elf Hypogäen, einen megalithischen Kreis und die Basis eines archaischen Nuraghen. Der Nuraghe Majore ergänzt dieses Bild mit einem gut erhaltenen Bauwerk, dessen mehrstöckiger Hauptturm von einem Seitenturm mit sorgfältig bearbeiteter Ziegelfassade begleitet wird.

Kirchen, Trachyt und regionale Traditionen

Auch die Sakralarchitektur gibt Ittiri ein eigenes Profil. Die Kirche San Pietro in Vincoli wurde wahrscheinlich über einem bestehenden römischen Tempel errichtet. Ihre Fassade wurde zwischen 1881 und 1895 im neoklassizistischen Stil aus rotem Trachyt wiederaufgebaut. Für Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität verfügt die Kirche über einen rollstuhlgerechten Eingang und rollstuhlgerechte Parkplätze.

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Die ursprüngliche Errichtung von Nostra Signora di Coros geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Das Bauwerk weist romanische und gotische Architektur auf, die im Laufe der Zeit verändert wurde. So stehen in Ittiri unterschiedliche historische Schichten nebeneinander: vorgeschichtliche Anlagen, mittelalterliche Kirchen und spätere Veränderungen an bedeutenden Bauwerken.

Ittiri ist außerdem für Textilien bekannt, darunter Teppiche und traditionelle Kleidungsstücke. Zur traditionellen männlichen Tracht gehören eine Kopfbedeckung, ein Hemd, eine Weste, Ragas, Hosen und Uose. Beim Festival Prendas de Ittiri Ende März oder Anfang April stehen lokales Kunsthandwerk und lokale Spezialitäten im Mittelpunkt. Seit 1994 findet zudem ein zweijährlich stattfindendes Trachyt-Festival mit Bildhauerwettbewerben statt.

Besonders deutlich ist der Charakter des Ortes dort, wo historische Zeugnisse und regionale Gegenwart nebeneinanderstehen: bei den Nuraghen und Hypogäen ebenso wie bei Trachyt, Textilien und den wiederkehrenden Veranstaltungen. Für die weitere Auswahl können Sie auch Alghero (Alghero), Muros (Muros), Usini (Usini), Campanedda (Campanedda), Tottubella (Tottubella), Sedini (Sedini), Florinas (Florinas) und Villa Gorizia (Villa Gorizia) ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sassari.

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